Absage an den Perfektionismus
Kennst du das? Du setzt dich hin, um einen Text für deine Website zu schreiben – und schon nach den ersten Sätzen beginnst du zu zweifeln.
Klingt das professionell genug? Ist die Formulierung stark genug? Sollte man nicht nochmal ganz von vorn anfangen?
Viele meiner Kunden drehen sich an genau dieser Stelle im Kreis. Der Anspruch: Es muss gleich perfekt sein. Doch genau das blockiert.
Ich nenne das den „Perfektionismus-Loop“. Ein Teufelskreis, der dafür sorgt, dass man entweder gar nichts veröffentlicht oder Wochen damit verbringt, den perfekten Satz zu suchen.
Was das stochastische Mindset verändert
KI funktioniert nicht wie ein Taschenrechner: Eingabe → eindeutiges Ergebnis. KI arbeitet probabilistisch. Das heißt: Sie liefert dir Vorschläge, die nah an deinem Wunsch sind, aber nicht exakt das, was du dir vorgestellt hast. Und oft steckt darin etwas Überraschendes, das besser ist, als du selbst es formuliert hättest.
Genau hier setzt das stochastische Mindset an. Es bedeutet:
- weg vom „alles muss gleich stimmen“
- hin zu „ich starte, schaue, was rauskommt, und feile dann daran“
Statt drei Stunden an einer Überschrift zu verzweifeln, lässt du dir in zehn Minuten fünf Varianten von KI ausspucken. Eine davon ist schon 80 % passend – die restlichen 20 % veredelst du mit deiner eigenen Stimme.
Warum das für deine Website Gold wert ist
Deine Website lebt von Klarheit und Authentizität. Aber du musst diese Klarheit nicht aus dem Nichts erschaffen. KI ist wie ein smarter Sparringspartner: Sie gibt dir Material, mit dem du arbeiten kannst.
Das stochastische Mindset hilft dir dabei, Texte nicht mehr als in Stein gemeißelte Meisterwerke zu sehen, sondern als Entwürfe, die sich verändern und wachsen dürfen:
- erst grob, dann feiner
- erst nah dran, dann genau passend
- erst Masse, dann Klasse
So kannst du das Prinzip sofort anwenden
- Starte unperfekt – gib der KI einen ersten, einfachen Prompt. Schreib so, wie dir der Gedanke kommt.
- Erzeuge Vielfalt – bitte um mehrere Varianten. Vielleicht klingt eine zu glatt, eine zu steif – aber eine trifft den Kern.
- Arbeite iterativ – nimm die 80 %, die schon stimmen, und passe sie an deine Sprache, dein Business, dein Gefühl an.
- Setze Grenzen statt Regeln – definiere klar, was du nicht willst (z. B. keine übertriebene Werbung, kein Fachchinesisch). So hält die KI den Rahmen ein, ohne dich einzuengen.
Was sich verändert, wenn du so arbeitest
Statt Blockade entsteht Bewegung.
Statt Frust entsteht Spielfreude.
Statt „alles oder nichts“ entsteht ein Prozess, bei dem du Schritt für Schritt zu Texten kommst, die wirklich zu dir passen.
Und weißt du was?
Du musst das nicht allein herausfinden. Ich begleite dich strategisch dabei, deine Inhalte klar zu strukturieren – und nutze KI gezielt, damit du nie wieder mit dem weißen Blatt (oder dem blinkenden Cursor) kämpfst.